Ausflug nach Marktoberdorf, Füssen und Schwangau

Pfarrausflug von Maria-Hilf ins Allgäu am Sonntag, 5. Juli 2015 Frühmorgens vor acht Uhr versammelte sich eine gutgelaunte Gesellschaft an der Maria-Hilf-Kirche. Mit gemeinsamem Gebet und Gesang – auch einer Fürbitte für die Erde aus der neuen Enzyklika von Papst Franziskus – begann die Fahrt durchs schöne Voralpenland. Am Hohenpeißenberg und an Schongau vorbeifahrend gelangten wir in den Luftkurort Marktoberdorf, wo man uns in der barocken Stadtpfarrkirche St. Martin zum festlichen Sonntagsgottesdienst erwartete. Beim Eintritt in den lichten, durch Fresken, Stuck und Malerei reich geschmückten Innenraum waren wir überwältigt. Rasch wurden wir einbezogen in die Feier der heiligen Messe, zelebriert vom Stadtpfarrer und unserem Pfarrer Georg März. Anschließend erhielten wir durch den Herrn Pfarrer eine kurze Führung zur Geschichte und Gestal-tung des Gotteshauses, erbaut um 1730 von Johann Georg Fischer. Der prächtige Hochaltar mit großem Kreuz und dem heiligen Martin in der Glorie zeigt, zu wessen Ehre die Kirche erbaut wurde. Bei 30° Außentemperatur setzten wir unsere Fahrt in gut klimatisier-ten Bussen fort, den hochaufragenden Allgäuer Alpen entgegen. Vor der Kulisse dunkelgrüner Bergwälder konnten wir schon bald zwei weltberühmte Sehenswürdigkeiten ausmachen: das Märchenschloss Neuschwanstein, und das Schloss Hohenschwangau. Im Schlossbrauhaus Schwangau hielten wir unsere Mittagseinkehr im Biergarten mit Blick auf das Bergpanorama oder im kühlen, gemütlichen Bräustüberl. Nach der Mittagspause fuhren wir weiter ins nahegelegene Füssen, dessen Ursprünge bis in die Rö-merzeit zurückreichen. Unterwegs erzählte uns Frau Urso von Fabelwesen aus mythischer Zeit, von der weißen Frau und dem Schlüsselmönch und den drei habgierigen Schwestern. Im malerischen Städtchen Füssen konnten wir das Hohe Schloss, das Kloster St. Mang, gegründet um 748 vom hl. Magnus, und die Heilig-Geist-Spitalkirche besichtigen und uns erfrischen in den Cafés der Altstadt. Es wartete nun auf uns eine Führung in einem weiteren Kleinod des Ostallgäus: St. Coloman “auf dem freien Felde”. Coloman, ein irischer Pilger auf dem Weg ins Heilige Land, soll vor über 1000 Jahren hier gerastet haben, auch den Bauern und Hirten als Tierheiler beigestanden haben. Die Kapelle aber wurde zum Wall-fahrtsort von großer Bedeutung. Während einer Dank-Andacht erbaten wir den Segen des Heiligen. Zum Abschluss erklang das wunderbare Lied “Amazing Grace”, in anrührender Weise vorgetragen von Frau Widmann. Auf der deutschen Alpenstraße ging es dann wieder nach Hause. Herzlich wurde den Fahrern, der Organisatorin Frau Gerda Urso und ihrem Mann, sowie Herrn Dr. Manfred Waltl und unserem Pfarrer Herrn Georg März gedankt. Ein wunderschöner, erlebnisreicher Tag ging zu Ende.

Danke! Adelheid Schierholz